IMG_20150107_130829Seit nunmehr 11 Jahren mache ich Karate. Es ist eine wunderbare Sportart, da man die Konzentration wie auch Reaktionsgeschwindigkeit stärkt und zu kontrollieren lernt.

Karate an sich ist eine sehr friedliche Kampfkunst: „Tue alles, um eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Kommt es aber trotzdem zum Kampf, so soll dein erster Schlag töten.“ Der letzte Teil zeigt, es geht auch um eine gewisse Entschlossenheit im Kampf, wenn es denn zu einem kommen sollte. Es ist schließlich eine Kampfkunst…

Das wichtige ist jedoch, dass Karate eine Kampfkunst ist, die das Prinzip beinhaltet: „den Weg gehen“. Das heißt, dass man sein Leben lang an sich selbst arbeitet und nie aufhört zu lernen.

Ich finde, dass diese Prinzipien des Sportes viele Prinzipien fürs Leben beinhalten. Beispielsweise sollten wir nie aufhören zu lernen oder nach Wissen zu streben! Egal wie anstrengend es manchmal sein kann, und man denkt, man ist am Ende seiner Kräfte; Aufgeben darf man niemals! Es geht immer noch ein bisschen mehr.

Ein weiteres Prinzip im Karate ist der Respekt, den man auch gegenüber seinen Mitmenschen haben sollte: Man sollte gegenüber jedem Individuum die Höflichkeit bewahren, sogar gegenüber dem Feind.

Auch sollte man die Selbstbeherrschung nicht verlieren, stets achtsam und konzentriert sein. Das gilt auch für das gesamte Leben. Sind wir ein Mal unkonzentriert oder unachtsam, kann ein Unfall aber auch eine verletzende Bemerkung oder ähnliches vorkommen.

Wie im Karate sollte auch im Islam ein Angriff vermieden werden, wird man jedoch angegriffen oder ist ein Angriff nicht mehr vermeidbar, darf man sich selbstverständlich verteidigen.

Sogar die Fußstellung der Karatiker ähnelt der Fußstellung eines betenden 🙂 Karate ist eigentlich eine sehr islamische Sportart…die Arme und Beine und der ganze Körper sind mit Kleidung bedeckt. An den Füßen darf man extra Karateschuhe tragen. Männer kämpfen nur gegen Männer und Frauen gegen Frauen. Also hatte ich nie Probleme beim Training.

Ach… über Karate könnte ich echt viel erzählen, aber das kommt ein ander Mal.

Eure Zeynep

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