Dutzende Male am Tag entsperren wir unser Handy um entweder auf Facebook zu gehen, in Telegramm oder Whatsapp etwas nachzuschauen, eine SMS zu schreiben oder jemanden anzurufen…
Stundenlang sitzen wir an unserem Laptop, surfen im Internet rum.

Wie oft schauen wir in den Qur’an?
Wie oft schlagen wir ein Buch auf?
Wie oft gucken wir in die Augen unseres Partners  oder Kindes?

Es sollte eigentlich öfter sein, als auf das Handy oder den Laptop.
Heutzutage spielt sich alles nur noch in der Netz-Welt ab.
Mit jemandem befreundet sein, jemandem gratulieren, zeigen, dass man etwas mag, durch Liken…das ist alles ganz praktisch, aber ich finde wir müssen auch weiterhin viele Dinge nicht auf diese Art vereinfachen.
Ich finde es schöner, jemandem eine Karte zu schicken, als per SMS oder Chat zu gratulieren. Ich finde es auch schöner, jemanden zu kennen und mit der Person befreundet zu sein, als irgendeine fremde Person im Internet als Freund zu bezeichnen, damit die Anzahl der Freunde auf der Seite steigt.
Das menschliche darf an uns nicht verloren gehen!

Wir sind manchmal so sehr vertieft in unseren Bildschirm, dass wir gar nicht bemerken, was um uns herum geschieht. Wir hören nicht mal mehr wenn uns jemand ruft!
Imam Zein-ul-Abidin (a.s.) war so vertieft in seinem Gebet!
Wenn wir in der Niederwerfung sind, wenn wir uns im Gebet mit Gott unterhalten, bemerken wir dann auch nicht, was um uns herum passiert? Sind wir so sehr konzentriert? Oder hören wir da erst recht, was zwei Personen miteinander reden, was im Fernseher läuft?
Unsere Gedanken wandern im Gebet noch viel zu oft an andere Stellen, an Dinge, die wir noch vorhaben, die wir noch an jemanden schreiben wollen…und da sind wir wieder in der Netz-Welt angekommen.

Ich will gar nicht bestreiten, dass das Internet und Handy in vielerlei Hinsicht sehr praktisch sind, Nachrichten lassen sich so schneller verbreiten, wenn etwas dringend ist, kann man Betreffende schnell erreichen, doch sollten wir nicht nur darin leben, sondern es sollte uns auf dem Weg zu Gott weiterhelfen, ein Mittel sein, aber noch lange nicht unser Leben.

Eure Zeynep

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