Im heiligen Qur’an heißt es über die Worte des Menschen:

Hast du nicht gesehen, wie Allah das Gleichnis eines geläuterten Wortes aufgeschlagen hat? Wie ein geläuterter Baum, dessen Stamm gefestigt ist und dessen Zweige bis zu dem Himmel reichen.

Er lässt davon Essbares in jedem Moment zukommen mit Erlaubnis ihres Herrn. Und Allah schlägt Gleichnisse für die Menschen auf, damit sie gedenken werden.

Und das Gleichnis eines üblen Wortes aber ist wie ein übler Baum, der aus der Erde entwurzelt ist und keinen Halt im Boden hat. (Sure 14, Verse 24-26)

Auf Basis einer sehr einfachen Auslegung erkennen wir an diesen Versen, welche Folgen bestimmte Worte, also vor allem das gesprochene Wort, haben können. Umso wichtiger ist es auf seine Worte, ja auf seine Zunge zu achten. Gerade in den Überlieferungen des Propheten und seiner Ahul Bait finden wir zu diesem Thema, welches ein essentieller Zweig der Selbstläuterung ist, sehr viele Anweisungen.

Imam Dschafar as Sadiq überliefert von seinem Großvater, welcher sagte: „Allah bestraft die Zunge mit einer Strafe, wie er kein anderes Körperteil bestraft, sodass die Zunge sagt: ‚O, mein Herr, du strafst mich mit einer Strafe wie nichts anderes?‘ So sagt Er: ‚Von dir wurde ein Wort geäußert, welches den Osten der Erde und den Westen erreichte, und aufgrund dieses Wortes wurde unschuldiges Blut vergossen,  geschützte Güter geraubt, und Intimes entblößt, bei meiner Würde und Größe, so bestrafe Ich dich mit einer Strafe, wie ich es bei keinem anderen Körperteil tue.'“ (Usul ul Kafi)

Wiederum von Imam Dschafar as Sadiq wurde überliefert: „Der (Gottes-)Diener ist stets im Zustand zu den Gütigen gezählt zu werden, solange er still ist. Wenn er aber spricht, so wird er entweder zu den Gütigen oder zu den Sündigen gezählt.“ (Usul ul Kafi)

Vom Fürsten der Gläubigen, Imam Ali ibn Abi Talib wird u.a. in Nahj ul Balagha überliefert: „Wenn der Verstand vollendet wird, werden die Worte weniger.“

Vom Gesandten Allahs wird auch überliefert: „Die Überzeugung eines Menschen wird nicht gefestigt, bis sein Herz gefestigt wird. Und sein Herz wird nicht gefestigt, bis seine Zunge gefestigt wird.“ (u.a. in Mustadrak al Wasa’il)

Weder der Prophet noch die Ahlul Bait fordern uns mit diesen Worten auf, nur noch zu schweigen. Viel mehr fordern sie uns auf, unsere Worte in jeder Situation genauestens abzuwägen, und genauestens zu überlegen, ob bestimmte Worte in bestimmten Situationen angebracht sind oder nicht. Und schon gar nicht fordern uns diese Heiligsten aller Zeiten auf, zu Unrecht zu schweigen, denn das wiederum wäre die eigentliche Sünde.

Einen gesegneten Freitag noch, und mögen wir den kommenden Freitag in offenkundiger Anwesenheit des 12. Imams begehen, mit Gottes Erlaubnis.

Euer Ali

2 Gedanken zu “Freitagsecho – hüte deine Zunge

  1. shiitum ist eine erfindung wie die der isis nach der methode des lawrence von arabien.. von venizaniern und vatikan finanziert, um die ottamenen veranlassen die unzingelung wiens aufzugeben… vor den safavidnenkönigen, die übrigens fast alle christliche mütter hatten, gab es shiismus nur in klein gruppen und gemeinden…
    der alte shiismus ist von einem juden erfunden worden… also eine jüdische geheimmission, übrigens ist mohammad auch von jüden von yasrib ausgeholfen worden… alle waffen. und juwelenhändler… heutige mullas sind idische importe..
    die von england organisiert worden war… zusammengefasst:
    islam war eine bewegung im dienste von vatikan und jüden…
    das ziel war : irans imperium zu vernichten…
    heutige mullahs im iran sind fast alle crypto jüden oder iraqische importe.. diese cia und mi6 verbrecher haben alle ihre namen geändert… sie finden in der iranische regierung viele die vorher araghchi, saburchian… hießen…
    übrigens diese namensänderung in deutschland ist auch tradition !.. merkel, helmut kohl, köhler… sind alle jüdischer abstammung !!

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