Der heilige Monat Ramadan hat seine Pforten für uns geöffnet. Nun fasten wir wieder einen Monat lang. Allah gibt im heiligen Quran einen bestimmten Nutzen des Fastens an. Im 183. Vers der 2. Sure heißt es hierzu:

„Oh ihr diejenigen, die überzeugt sind, das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten.“

Das Fasten soll also dazu dienen unsere Ehrfurcht (arab. Taqwa) gegenüber Allah zu stärken.

Taqwa beginnt gemeinhin damit das Verbotene zu unterlassen, also keine Sünde zu begehen. Und so ist auch die beste Tat in diesem Monat das Fernhalten von der Sünde. Bevor wir diese Stufe nicht erreicht haben, erreichen wir kaum wahre Spiritualität, weil wir durch die Sünden immer wieder zurück geworfen werden.

Viele fragen sich, wie sie das mit dem Unterlassen der Sünde so einfach anstellen sollen, insbesondere wenn man eine Sünde immer wieder begeht. Der große Gelehrte Sheikh Hamza Sodagar sagt hierzu in einem seiner Vorträge schlicht: „Begeht die Sünde einfach nicht.“ Hinter dem Unterlassen der Sünde steckt also keine hohe Philosophie, sondern einfach der klare Wille eine Sünde nicht zu begehen. So einfach ist es offenbar.

Er sagt ferner zum Thema Taqwa, dass es das Allheilmittel gegen jede Sünde und Krankheit des Herzens ist. Alles kann durch Taqwa geheilt werden, man muss nur den Willen hierzu haben.

Gesegnetes Fasten Incha Allah!

Euer Ali

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