Imam Hussein lehnt Homosexualität ab – Teil I

Die Muslime gedenken derzeit weltweit dem Martyrium des dritten Imam, der bei allen Muslimen unbestritten heilig ist. Traditionell werden hierzu in den ersten zehn Tagen des neuen islamischen Jahr Trauerveranstaltungen abgehalten. Hierbei kommt vor allem der Erklärung Lehren der Bewegung Imam Husseins zum Tragen. Die zentrale Lehre aus seinem Leben und vor allem aus seinem Ableben lautet: Sei immer und überall gegen Unrecht und Tyrannei. Setze dich stets für Gerechtigkeit und Wahrheit ein, auch wenn du dafür dich selbst, deine Angehörigen und deine Anhänger opfern musst!

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Das Martyrium von Qassem Soleimani – Beginn einer neuen Epoche

Der 2. Januar 2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen, nicht nur als Datum der Ermordung des Generals der iranischen Quds-Kräfte, eine Spezialeinheit der iranischen Reovlutionsgarden, Qassem Soleimani. Dieses Ereignis kann den Beginn einer neuen Epoche einleiten. Es liegt an den Menschen weltweit dies zu erkennen und diese einmalige Chance zu ergreifen. Weiterlesen

Proteste im Libanon – Genug ist genug (Teil 3 von 3)

Die Proteste sind gespalten

Und so sind die Lager jetzt eigentlich wieder so aufgeteilt, wie vor den Protesten: Auf der einen Seite Menschen mit sozialen Forderungen, die nach eine Handhabe gegen kriminelle Finanzgeschäfte von Bänkern und Politikern suchen, auf der anderen Seite Anhänger eben dieser Politiker, die sich unter die Protestler mischen und fern der sozialen Forderungen alte Rechnungen, insbesondere mit der Hisbollah, begleichen wollen. Weiterlesen

Proteste im Libanon – Genug ist genug (Teil 2 von 3)

Die Proteste hatten zu Beginn keinerlei politische oder konfessionelle Färbung. Die libanesische Regierung, an der Vertreter aller Konfessionen beteiligt sind, hat sich zunächst durch ihren Chef und Premierminister am Freitagabend (19.10.2019) zu Wort gemeldet. Saad Al Hariri, als Erbe des Milliardärs Rafiq Al Hariri, und Mann der Saudis im Libanon, selbst Teil des Problems, erklärte: Weiterlesen

Proteste im Libanon – Genug ist genug (Teil 1 von 3)

Es gibt zwei Dinge im Leben eines Libanesen, welche für diesen von existenzieller Bedeutung sind: WhatsApp und Argilé (Shisha). Der libanesische Telekommunikationsminister, mit dem ich lediglich den selben Namen teile, aber ansonsten nichts weiter gemein habe, hatte in einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 18. Oktober lediglich die Idee geäußert, eines der existenziellen Güter der Libanesen zu versteuern: Weiterlesen

Marja’iya, Wilayat-ul-Faqih und die Frage der Einheit der Schiiten

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Kalligraphie mit „Hier bin ich oh Imam Chamene’i (Ausspruch von Anhängern Imam Chamene’is zur Treuebekundung), gezeichnet von A. Jammoul (2014) (eslam.de)

Ich frage mich immer wieder, ob man es nicht verstehen will, oder es schlicht nicht verstehen kann. Ich bin mir nicht sicher. Es wird gesagt: „Du hast deinen Marja‘ (Vorbild der Nachahmung), ich habe meinen Marja‘, gut ist. Sofern du und ich bei der Auswahl unseres Marja’s die religiösen Voraussetzungen hierfür beachtet haben und nicht nach Lust und Laune diesen oder jenen nachahmen, ist alles gut. Zwischen dir und mir gibt es keinen Streit, denn du und ich, wir ahmen eine Person nach, die uns Rechtsurteile liefert. Im Grundsatz, also in den Glaubensinhalten der Religion, sind wir uns einig, wir alle sind Anhänger des Propheten und der Ahl-ul-Bait und deshalb gibt es zwischen uns zwangsläufig eine Einheit.“
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Wer zuerst?

„America first“ – so lautet der Slogan des amtierenden „Führers“ der westlichen Welt, Donald Trump. Zuerst wir, dann die anderen. Das ist Kapitalismus pur. Christliche Nächstenliebe? Das ist nicht modern. Das Christentum oder das sog. jüdisch-christliche Erbe wird als Parole nur aus dem verstaubten Archiv des religiösen Gewissens des Westens herausgekramt, wenn Islam, Muslime und Scharia wieder als böse Antagonisten herhalten müssen. Modern ist daher Egoismus. Weiterlesen