Aus dem 2. Brief: Der Staatsterror Israels muss offener angesprochen werden

Israels vorgehen gegen die Palästinenser ist Staats-Terror, so Imam Chamenei. In seinem zweiten Brief, den er in diesem Jahr an die Jugend im Westen richtet, sagt er hierzu:

Das unterdrückte palästinensische Volk erlebt seit mehr als 60 Jahren die schlimmste Art von Terrorismus. Die Bürger in Europa suchen nun für einige Tage in ihren Häusern Schutz und meiden Versammlungen und überfüllte Plätze, wohingegen eine palästinensische Familie seit Jahrzehnten nicht einmal im eigenen Haus vor der Tötungs- und Zerstörungsmaschinerie des zionistischen Regimes sicher ist. Gibt es heute eine Gewalttat, die sich hinsichtlich ihrer Kaltblütigkeit mit dem Siedlungsbau des zionistischen Regimes vergleichen ließe? Weiterlesen

2. Brief des Islamischen Revolutionsführers Imam Khamenei an die Jugend im Westen

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Begnadenden

An alle jungen Menschen in den westlichen Staaten!

Die bitteren Vorfälle, die in Frankreich durch blinden Terrorismus ausgelöst wurden, haben mich erneut dazu bewogen mit Euch jungen Menschen in den Dialog zu treten. Ich bedauere es, dass solche Ereignisse der Anlass dazu sein müssen. Sollten schmerzhafte Ereignisse nicht zur Suche nach Auswegen und zum Gedankenaustausch führen, wird der Schaden noch viel größer sein.

Das Leid jedes einzelnen Menschen, wo immer auf der Welt, stimmt von Natur aus die Mitmenschen traurig. Ein Kind, das vor den Augen seiner Lieben stirbt, eine Mutter, deren familiäres Glück sich plötzlich in Trauer wandelt, ein Mann, der den leblosen Körper seiner Frau rennend in eine Richtung wegträgt oder ein Zuschauer, der nicht weiß, dass er in einigen Augenblicken die letzte Szene seines eigenen Lebens sehen wird – alles Szenarien, die die Gefühle und Emotionen eines Menschen aufwühlen. Wer auch nur einen Hauch Liebe und Menschlichkeit besitzt, den lassen solche Szenen nicht unberührt und erfüllen ihn mit Schmerz, ob sie sich nun in Frankreich abspielen oder in Palästina, Irak, Libanon oder Syrien. Weiterlesen

Der Westen kann nicht ohne Terror

Oder warum muss das Jahr so enden, wie es anfing? Weiß ich es? Ich weiß es nicht. Ich kann nur vermuten, hinterfragen, ein wenig interpretieren.

Das ganze Jahr über, bereits seit Jahren, werden Menschen in Syrien, Palästina, Irak, Afghanistan oder Libanon von Terror heimgesucht, aber erst ein Anschlag in Paris bringt wieder alle aus der Fassung. Weiterlesen

Aufruf zur Teilnahme am Delmenhorster Friedensmarsch zu Aschura

Von der Facebounnamedok-Seite des Islamischen Weg e.V.:

Morgen ist es so weit! Bitte erscheint zahlreich!

Die Berichterstattung über unseren geplanten Friedensmarsch ist bisher weitestgehend negativ. Die Diskussionen hier bei Facebook über unseren Marsch sind ebenfalls sehr einseitig.

Man versucht uns als Verfassungsfeinde, als Radikale, als Sekte usw. darzustellen.

Wir wissen, dass wir all das nicht sind, und je mehr Teilnehmer wir morgen sind, desto besser können wir den anderen Menschen zeigen, wer wir sind, und wie wir wirklich sind. Wir sind fried- und gerechtigkeitsliebende Menschen, die sich auf Basis ihrer religiösen Überzeugung gegen jegliche Form der Unterdrückung und Ungerechtigkeit auflehnen. Wir solidarisieren uns mit allen Unterdrückten in Deutschland und weltweit.

Bei unserem Einsatz für andere Menschen, und sei es nur durch unsere Stimme, durch unsere Artikel, oder durch einen solchen Marsch, lassen wir uns weder von irgendwelchen Journalisten, noch vom Verfassungsschutz, noch von sog. besorgten Bürgern abhalten oder einschüchtern. Im Gegenteil, dass System-Journalisten, der Verfassungsschutz und sog. besorgte Bürger gegen uns wettern, ist der beste Beweis unserer Wahrhaftigkeit, denn alle diese Personengruppen haben sich in den letzten Jahren und Monaten mehr denn je als bewusste und unbewusste Handlanger des Imperialismus und Kapitalismus erwiesen, und sind selbst alle unglaubwürdig.

Mögen sie planen, Gott „plant“ ebenfalls, und wahrlich Er ist der beste Planer.

Wir sehen uns morgen!

Was soll dieses Shisha-Theater?

Sie ist obligatorisch für jede gesellige Runde. Ein Muss bei jungen Leuten, wenn sie abends entspannt den Tag ausklingen lassen wollen, sei es alleine zu Hause oder mit Freunden in der „Shisha Bar“. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele meiner Geschwister, sei es hier in Deutschland oder auch anderswo, vor allem im Libanon, kaum noch einen Moment ohne eine sog. „Shisha“, also eine Wasserpfeife, verbringen können. Es ist eine Mode, die vor allem in den letzten 10 Jahren die Jugend überwältigt hat. Weiterlesen

Unsere Trauer um Imam Hussein muss revolutioniert werden

Mit dem Beginn von Muharram beginnen auch die von uns allen heiß ersehnten Trauerveranstaltungen um Imam Hussein und seine Anhänger. Diese sog. Majalis (Versammlungen) haben bei uns Schiiten eine lange Tradition, die sogar bis zum Propheten Muhammad zurückreicht. Es gibt Überlieferungen wonach bereits der Prophet zusammen mit Imam Ali und Fatima um Imam Hussein trauerten, bevor das Ereignis von Aschura überhaupt stattfand.  Nach dem Märtyrium von Imam Hussein am 10. Muharram im Jahr 61 nach der Hidschra, fanden die ersten Trauerversammlungen in Anwesenheit von Imam Ali ibn Hussein, dem vierten Imam der Muslime, Sohn von Imam Hussein und Überlebender von Aschura, statt. Weiterlesen

So berichtet man (nicht) über US-amerikanische „christlich fundamentalistische“ Terroristen in den deutschsprachigen Medien

Kennen Sie Robert Doggart? Nein? Woher denn auch, er ist zwar Anführer einer Terrorzelle in den USA, die offenbar Anschläge gegen Muslime und muslimische Einrichtungen in New York plante, aber deswegen muss man ihn doch nicht kennen. Und über ihn berichten muss man als Zeitung ebenfalls nicht. Schließlich ist er kein „islamistischer Terrorist“, sondern ein Pastor einer Kirche in den USA. Und schließlich hatte er lediglich den Mord von Muslimen geplant. Wen interessieren schon Muslime… Weiterlesen

Verschwendung schadet DIR

Heute haben wir uns mit den Schwestern unserer Gemeinde getroffen und über Verschwendung gesprochen.
Das ist ein wirklich wichtiges Thema, das oft zu kurz kommt, denn eigentlich verschwenden wir viel zu oft, ohne dass wir es merken.
Sei es Zeit, die wir verschwenden, indem wir „Quatsch machen“, sei es Essen, das wir wegschmeißen, weil wir wieder mal zu viel gekocht haben, seien es Klamotten, die wir kaufen, obwohl wir mehr als genug im Kleiderschrank haben.
Tagtäglich verschwenden wir auf die ein oder andere Weise.

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