Die Botschaft Imam Hussein’s verbreiten

Ich habe gehört, dass es in mehreren deutschen Städten in diesem Jahr Aschura-Programme gab, die entweder komplett oder nahezu komplett in deutscher Sprache abgehalten wurden. Aber ich sehe hierzu nur sehr wenige Videos im Internet. Das geht so nicht!

Hätten Sayyeda Zeinab und Imam As-Sajjad nicht mündlich verbreitet, was sie in Karbala gesehen und erlebt haben, wüssten wir heute nur bruchstückhaft darüber Bescheid. Hätten Sie nicht am Hofe des Tyrannen und seines Gouverneurs in Kufa die Lehre von Aschura belebt, wäre diese Lehre bereits im Sand der irakischen Wüste untergegangen. Weiterlesen

Nacht der Heimatlosen

Neun Nächte haben wir uns zum Gedenken an Imam Hussain und seine Gefährten versammelt, Vorträge gehört, Azaa und Latmiyyas gelauscht, Tränen vergossen.
Den ganzen Abend waren wir mit der Gemeinschaft versammelt, bis spät in die Nacht. Es hat schon etwas an den Kräften gezerrt. Heute können wir uns wieder ausruhen. Weiterlesen

Wahre Liebe zu Imam Hussein – Liebe zur Gerechtigkeit

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„Wahrlich das Märtyrium von Imam Hussein entfacht in den Herzen der Gläubigen eine Flamme, die niemals erlischt.“

So heißt es sinngemäß in einer Überlieferung über die Liebe der Gläubigen zu Imam Hussein. Aber was ist damit gemeint? Ist damit gemeint, jedes Jahr aufs Neue Tränen aus Trauer um die Ermordung Imam Husseins und seiner Gefährten zu vergießen, ohne hieraus Lehren zu ziehen? Gar sein Leben zu verändern? Weiterlesen

(K)ein Herz für Kindermörder

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Was in der großen weiten Welt passiert, ist nur ein Spiegel dessen, was bei uns im Kleinen passiert. Die Muslime, insbesondere die arabischen Muslime, haben Palästina verkauft und verraten. Seit über 60 Jahren leidet das palästinensische Volk tagtäglich an der Barbarei des zionistischen Regimes.

Mittlerweile wird öffentlich, was zuvor geheim gehalten wurde, wenn auch mit mäßigem Erfolg: Das saudische Regime verstärkt auf höchster Ebene seine diplomatischen Verbindungen zu Israel. Weiterlesen

Monat Ramadan – Mit Imam Chamene’i zu Imam al Mahdi

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„Sie sehen ihn als fern an, wir aber sehen ihn als nah“, so heißt es am Ende des Bittgebetes der Treueverpflichtung (Dua ul Ahd).

Wann ist denn nun seine Rückkehr, wenn man sie als nah ansieht? Es gibt leider eine verbreitete Meinung unter Schiiten, vor allem unter denjenigen der klassischen und teils rückständigen Lehren, dass wir als islamische Ummah keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Rückkehr des 12. Imams hätten. Wie ich heute in einem Vortrag nochmals hören musste: „Er kommt, wann er will. Er ist doch nicht auf uns angewiesen.“ Oder sie sagen: „Nur Allah weiß, wann er kommt. Und dieser Zeitpunkt steht bereits fest. Und wir können diesen Zeitpunkt nicht ändern.“

Das ist aber unlogisch und zu kurz gedacht. Natürlich kennt nur Allah den Rückkehrzeitpunkt des Imams. Und er hat diesen festgelegt, kein Zweifel. Aber wann ist denn dieser Rückkehrzeitpunkt, wenn wir davon ausgehen, dass der 12. Imam ohnehin zu jeder Zeit bereit ist aus der Verborgenheit in die Offenkundigkeit zu treten? Die Antwort muss logischerweise lauten: Wenn wir dazu bereit sind. Das ist der Zeitpunkt, den Allah festgelegt hat. Das ist nicht so geheimnisvoll wie diese Leute immer zu suggerieren versuchen, nein, es ist reine Logik auf Basis der Religion. Sind wir bereit, wird er erscheinen, ganz einfach. Die Beurteilung unserer tatsächlichen Bereitschaft, liegt aber bei Allah. In unserer Hand liegt es, alles dafür zu tun, bereit zu sein. Weiterlesen

Imam Chomeini – 27. Gedenktag seines Dahinscheidens

chomeini_bildergalerie17Manuskript zu meinem heutigen Vortrag bei der Gedenkversanstaltung im Islamischen Zentrum Hamburg (04.06.2016). Motto der Veranstaltung war „Imam-Chomeini- Wiederbeleber der Offenbarungslehren“

Imam Chomeini, oder genauer Imamm Sayyed Ruhullah al Moussawi al Chomeini, möge seine reine Seele geheiligt sein, war ein tatsächlicher Beleber der Offenbarungslehren, ein Wiederbeleber, ein Erwecker, ein Eretter seiner Zeit, ein historischer Revolutionär. Er war aber auch ein Philosoph, ein Denker, ein Gelehrter, ein Politiker, ein Feldherr und vieles weitere mehr.

Er belebte den Islam und die Muslime, aber auch das Christentum und die Christen, und das Judentum und die Juden und auch die anderen Monotheisten. Das erkannte man vor allem an dem Diskurs, der nach der Revolution in der Welt über die Religionen geführt wurde und an der Neuentdeckung der Religion. Weiterlesen

Wölfe im Schafspelz

Es gehört zum soft war (weichen Krieg) des Westens die Muslime stets mit perfideren Methoden vom geraden Weg, insbesondere vom Weg der Islamischen Revolution abzubringen.

Die Muslime sollen sich weder mit der Wahrheit, oder mit Recht und Unrecht, noch mit ihren wahren Feinden beschäftigen. Ihre Aufmerksamkeit soll einzig und allein auf ihre eigenen Bedürfnisse und auf einen künstlich geschaffenen Feind bzw. auf Symptome gerichtet sein, nicht aber auf die wahren Ursachen ihrer Probleme.

Teile und Herrsche heißt das Prinzip, das auch vor den Reihen gläubiger Schiiten nicht halt macht. Auf der einen Seite versucht man auch bei Schiiten, wie bei allen anderen Muslimen, eine Art Islam light zu etablieren. ‚Bete und faste, aber sei cool, folge den neuesten Trends, vermische westliche Mode mit deinem Hijab, oder als Mann mit deinem Bart oder deiner Frisur. Sei cool, locker und offen. Weiterlesen