Wer das Islamische Zentrum Hamburg schließen kann, der kann den Islam in Deutschland verbieten

USA und Israel haben die Marschroute vorgegeben – Politik des maximalen Drucks gegen den Iran und dessen Verbündete. Dieser Krieg hat auch in Deutschland einen Ausläufer. Die hiesigen pro-zionistischen Fanatiker verschiedener Blätter, Sender, und Organisationen haben das Islamische Zentrum Hamburg zu einer Außenstelle der Islamischen Republik, sie selbst sprechen vom „Mullah-Regime“, erklärt. Einfach so, nach ihrem Gutdünken, gestützt auf Behauptungen eines Inlandsgeheimdienstes, der sich von einem Skandal zum anderen taumelt, nur so vor rechtsgesinnten Beamten überläuft, und dessen linke Hand nicht weiß, in welchem Winkel seine rechte Hand in der Luft hängt. Derselbe Geheimdienst, dessen Verwicklung in den NSU-Terrorkomplex alleine als Grund zu dessen Auflösung oder zumindest Reformierung von Grund auf gereicht hätte, hält mit seinen „Beobachtungen“ nun her für ausländische Interessen.

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Marja’iya, Wilayat-ul-Faqih und die Frage der Einheit der Schiiten

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Kalligraphie mit „Hier bin ich oh Imam Chamene’i (Ausspruch von Anhängern Imam Chamene’is zur Treuebekundung), gezeichnet von A. Jammoul (2014) (eslam.de)

Ich frage mich immer wieder, ob man es nicht verstehen will, oder es schlicht nicht verstehen kann. Ich bin mir nicht sicher. Es wird gesagt: „Du hast deinen Marja‘ (Vorbild der Nachahmung), ich habe meinen Marja‘, gut ist. Sofern du und ich bei der Auswahl unseres Marja’s die religiösen Voraussetzungen hierfür beachtet haben und nicht nach Lust und Laune diesen oder jenen nachahmen, ist alles gut. Zwischen dir und mir gibt es keinen Streit, denn du und ich, wir ahmen eine Person nach, die uns Rechtsurteile liefert. Im Grundsatz, also in den Glaubensinhalten der Religion, sind wir uns einig, wir alle sind Anhänger des Propheten und der Ahl-ul-Bait und deshalb gibt es zwischen uns zwangsläufig eine Einheit.“
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Wer zuerst?

„America first“ – so lautet der Slogan des amtierenden „Führers“ der westlichen Welt, Donald Trump. Zuerst wir, dann die anderen. Das ist Kapitalismus pur. Christliche Nächstenliebe? Das ist nicht modern. Das Christentum oder das sog. jüdisch-christliche Erbe wird als Parole nur aus dem verstaubten Archiv des religiösen Gewissens des Westens herausgekramt, wenn Islam, Muslime und Scharia wieder als böse Antagonisten herhalten müssen. Modern ist daher Egoismus. Weiterlesen

Der ethische Sieg der Hizbullah in Aleppo

Die islamische Widerstandsorganisation Hizbullah siegt heute nicht nur militärisch an der Seite der syrischen Armee in Aleppo, sondern auch ethisch. Alles, was in westlichen und arabsichen Medien an Hass-Propaganda gegen die Hizbullah und gegen Schiiten verbreitet wird, sind nichts weiter als Schreie der Verzweiflung.

Derselbe Westen und dieselben (Wüsten-)Araber, die heute mit dem Finger auf angebliche Massaker der Hizbullah in Aleppo zeigen und die gesamte Medien-Welt mit ihrer Hetze überschwemmen – wo ist ihr moralischer Zeigefinger bei den wirklich stattfindenden und nachgewiesenen Massaker der wahabitischen Saudis an Zivilisten im Jemen? Weiterlesen

Imam Chamenei: „Nieder mit den USA!“ ist eine revolutionäre Parole

Übersetzung der Rede Imam Chamenei’s, die er anlässlich des Tages der Jugend im Iran am 2. November 2016 vor Hunderten Jugendlichen hielt. Die Rede wurde  von einer Gruppe von Schwestern des Islamischen Weg e.V. Delmenhorst aus dem Englischen übersetzt.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Begnadenden

Alle Dankpreisung gebührt Allah, dem Herrn der Welten und Frieden sei auf unseren Herrn und Propheten und gegrüßt sei er, Abul-Qassem al Mustafa Muhammad und auch seine tadellose, reine und auserwählte Ahl-ul-Bait, besonders der auf der Erde verweilende Baqiatullah (12. Imam).

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Die Ermordung von Imam Hussein mit „husseinitischen Riten“ – zu den aktuellen Worten von Sayyed Nasrallah

Sayyed Hassan Nasrallahs Worte vom 10.10.2016 im Hinblick auf die Fehlentwicklung bei den husseinitischen Riten haben einen weiten Nachhall ausgelöst. Dabei hat er weder etwas Neues noch etwas Ungewöhnliches gesagt.

In seinen Worten ging es um zwei Hauptaspekte:

  1. Handlungen, die eindeutig Imam Hussein und seiner Botschaft schaden und die Ahl-ul-Bait auf Übelste beleidigen
  2. Handlungen, die ebenfalls schädlich sind, über die es aber unter den Gelehrten, nach seinen Worten, einen Diskurs gibt

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